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Politologin im Interview: „Antisemitische Bilder sind Ankerplätze für neue Mythen“

Politologin Barbara Serloth spricht im TT-Interview über den vergangenen und den aktuellen Antisemitismus in Österreich.

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Judenfeindlichkeit nehme in Europa zu und komme aus unterschiedlichen Ecken, sagt Serloth.
© dpa

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass nach 1945 die Rückkehr und die Teilhabe von vertriebenen und überlebenden Juden erschwert bzw. verunmöglicht wurde, weil die Politik einfach kein Interesse daran hatte. Der Opfermythos wurde verwendet, um jegliche Verantwortung abzuschieben. Ab den 1980er-Jahren änderte sich das. Spitzenpolitiker gestanden ein, dass Österreich nicht nur Opfer, sondern auch Täter war. Waren und sind das nur Aussagen oder hat sich in der Sache grundlegend etwas geändert?


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