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Hannes Androsch zur Corona-Krise: „Es braucht eine Perspektive“

Hannes Androsch geht mit dem Corona-Management der Bundesregierung hart ins Gericht und fordert ein großes Konjunkturpaket sowie „endlich einen Plan“.

Hannes Androsch vermisst vor allem im Bildungsbereich ein beherztes Corona-Management.
© APA/Hochmuth

Von Carmen Baumgartner-Pötz

Wien – Er ist bekannt dafür, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen: Der Industrielle Hannes Androsch (82), SPÖ-Finanzminister und Vizekanzler in der Ära Kreisky, hat seine Analyse und Handlungsanleitung zum Umgang mit der Corona-Krise bereits in Buchform vorgelegt („Was jetzt zu tun ist“, erschienen Ende September im Verlag Brandstätter). Im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung legt er jetzt nach und fordert ein mutiges Konjunkturpaket für die nächsten eineinhalb Jahre, um die Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen.

Dabei spart Androsch nicht mit Kritik an der Bundesregierung. „Ich schlafe immer noch gut. Aber wenn ich wach bin und mich die Gedanken zu Corona einholen, dann ärgere ich mich nicht mehr über das schlechte Management, sondern es überwiegen die Sorgen, wie wir wieder in die Gänge kommen können“, beschreibt Androsch seinen derzeitigen Gemütszustand zwischen Lockdown 2 und 3.

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