Bischof-Stecher-Gedächtnisverein hat 2021 viel vor

Innsbruck – „Ja, es war ein schwieriges Jahr“, sagt der Obmann des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins, Peter Jungmann. Wegen der Pandemie sei...

"Vinzibus"-Obmann Markus Bachor freute sich über die Unterstützung des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins.
© Bischof-Stecher-Verein

Innsbruck – „Ja, es war ein schwieriges Jahr“, sagt der Obmann des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins, Peter Jungmann. Wegen der Pandemie sei es kaum möglich gewesen, Benefizaktionen und Veranstaltungen durchzuführen. Trotzdem gelang es wieder, Spenden für wichtige Hilfsprojekte zu sammeln: Allein über private Initiativen kamen fast 10.000 Euro zusammen, in Summe sogar über 20.000. So konnte der Verein schon im ersten Lockdown auf einen Hilferuf der Caritas reagieren und 3000 Euro als Corona-Soforthilfe überweisen, um die Grundversorgung von Suchtkranken und Obdachlosen sicherzustellen.

Die Aktion „Pflege- urlaub“ der Don-Bosco-Schwestern in Baumkirchen wurde ebenso unterstützt wie der „Vinzibus“ in Innsbruck (Ankauf eines neuen Fahrzeuges) oder die Behinderteneinrichtung Arche in Steinach. Auch Brunnenbauprojekte in Mali und der Bau eines Bildungs- und Sozialzentrums in Niger wurden gefördert.

Das Jahr 2021 steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstags, den Bischof Reinhold Stecher (1921–2013) am 22. Dezember 2021 feiern würde. Dabei gehe es nicht um einen „verklärten Blick zurück“, sondern darum, „in die gemeinsame Zukunft zu investieren“, meint Jungmann.

Der Verein hat, so Corona es zulässt, viel vor: Am 11. Juni lädt man wieder zum tirolweiten „Tag der Herzlichkeit“, am 8. Dezember zum Stecher-Advent in den Dom zu St. Jakob. Dort soll dann auch eine großangelegte Benefizaktion starten, die benachteiligten Kindern zugute kommt.

Was ist sonst noch geplant? In Schloss Landeck soll den Sommer über eine Ausstellung mit Werken von Stecher stattfinden, im Herbst soll im Tyrolia-Verlag ein neues Buch mit den besten heiter-besinnlichen Erzählungen erscheinen. Für Oktober ist eine Gesprächsreihe mit Bischof Glettler geplant, im November stellen die Post und der Philatelistenklub Olympisches Dorf eine Weihnachtsmarke mit Stecher-Motiv vor. Der ORF Tirol plant ein Filmporträt, die Uni Innsbruck für Jänner 2022 ein Symposium. Die Vorarbeiten laufen. (TT)


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