Manchester United verpasst Sieg in Leicester

Das Spitzenspiel der englischen Fußball-Premier-League zu Weihnachten ist ohne Sieger beendet worden. Rekordmeister Manchester United kam in der Boxing-Day-Runde am Samstag trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2 bei Leicester City hinaus - und blieb mit 27 Punkten vorerst Dritter hinter dem Fußballmeister von 2016 (28). Arsenal gewann das London-Derby gegen Chelsea 3:1, Trainer Ralph Hasenhüttl kam mit Southampton bei Fulham nur zu einem 0:0.

In Leicester trafen in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit Marcus Rashford (23.) für Manchester und Harvey Barnes (31.) für die Gastgeber. Nach der Pause erzielte Bruno Fernandes sein zehntes Saisontor (79.), kurz vor Schluss rettete Jamie Vardy (85.) mit seinem zwölften Saisontreffer das Remis für Leicester. Ex-ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs kam bei den „Foxes“ nicht zum Zug.

Der englische Nationalspieler Rashford feierte im Alter von 23 Jahren und 56 Tagen sein 50. Tor in der höchsten englischen Spielklasse. Jünger bei dieser Marke waren im Trikot der „Red Devils“ einst nur Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo.

Southampton musste sich bei Fulham mit einem Punkt begnügen. Die Gäste trafen einmal die Stange, im Finish wurden zwei Tore wegen abseits aberkannt. „Ohne Vestergaard, Romeu und Ings haben wir einen guten Job gemacht. Wir hatten die besseren Chancen und haben zwei Tore gemacht. Eines war ein ganz knappes Abseits, aber ein fantastischer Spielzug“, erklärte Hasenhüttl. Sein Team fiel hinter Aston Villa (3:0 gegen Crystal Palace) auf Rang acht zurück.

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Ein kräftige Lebenszeichen am Boxing Day gab das kriselnde Arsenal mit einem Derbysieg. Das Team von Mikel Arteta war davor sieben Spiele ohne Sieg und in der Tabelle auf Rang 15 abgerutscht. Arsenal führte bis zur 85. Minute mit 3:0, geriet aber noch in Bedrängnis. Torhüter Bernd Leno verhinderte das ganz große Zittern, als er in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter von Jorginho parierte.


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