Fördervereinbarung getroffen: Musikausbildung in Hall abgesichert

LR Beate Palfrader (l.) unterzeichnete mit Bürgermeisterin Eva Posch die neue Fördervereinbarung für die Musikschule Hall
© Land Tirol/J. Berger

Hall – Hocherfreut zeigt sich die Haller Bürgermeisterin Eva Posch (VP) über die neu geregelte Landesförderung für die städtische Musikschule. Laut Musikschulgesetz kann das Land Tirol Gemeindemusikschulen mit einem Personalkostenzuschuss von bis zu 50 Prozent fördern. Für Hall sei dieser Zuschuss jedoch über Jahre hinweg bei rund 640.000 Euro jährlich „eingefroren“ gewesen, was nur etwa 35 % der Personalkosten entsprochen habe. Die Finanzierung sei zunehmend herausfordernd geworden. Nun sei es durch Verhandlungen aber gelungen, eine Fördervereinbarung mit dem Land zu treffen, die auf drei Jahre (rückwirkend ab dem 1. Jänner 2020) gilt und einen Personalkostenzuschuss von 50 % sicherstellt.

Für die Stadt Hall bedeute das rund 250.000 Euro zusätzlich pro Jahr, freut sich Posch. Das frei werdende Geld könne man nun für andere Vorhaben nützen. Vor allem aber werde die städtische Musikschule als Bildungseinrichtung und „wesentlicher Teil des Kultur- und Veranstaltungslebens in Hall“ damit langfristig abgesichert.

Durch die Fördervereinbarungen – 2019 hat man eine solche auch mit der Stadt Innsbruck getroffen – gewähre man städtischen Musikschulen „eine mit den Landesmusikschulen vergleichbare Planungssicherheit“, sagt Kultur- und Bildungslandesrätin Beate Palfrader (VP). (md, TT)

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