Ein Toter bei Frontalzusammenstoß in Oberkärnten

Die winterlichen Fahrverhältnisse in Kärnten haben am Montagvormittag ein Todesopfer gefordert. Bei einem Frontalzusammenstoß in Kleblach-Lind (Bezirk Spittal an der Drau) ist ein 32 Jahre alter Mann aus dem Bezirk Spittal ums Leben gekommen.

Wie Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg gegenüber der APA erklärte, dürfte ein Auto auf der schneebedeckten Drautal-Bundesstraße B100 ins Schleudern geraten sein. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal in ein entgegenkommendes Auto. Der 32-Jährige starb noch am Unfallort, drei weitere Autoinsassen erlitten schwere Verletzungen.

Die Schneekettenpflicht auf der B100 wurde zu Mittag erweitert, ab Lurnfeld bis Osttirol brauchten alle Fahrzeuge Ketten, ebenso auf der Katschberg-Bundesstraße B99 zwischen Rennweg und St. Michael im Lungau, auf der Straße auf die Flattnitz, von Sirnitz nach Hochrindl, der Fraganter Straße im Mölltal und zwischen Obervellach und Mallnitz. Ebenso Kettenpflicht herrschte auch auf der Strecke von Bad Eisenkappel auf den Seebergsattel.

Die Auffahrt auf die Tauernautobahn A10 bei Villach war wegen hängen gebliebener Lkw stundenlang gesperrt, erst am frühen Nachmittag konnte die Sperre aufgehoben werden. Und vor dem Karawankentunnel bildete sich auf der A11 ein kilometerlanger Stau, die rechte Fahrspur war blockiert. Wegen des starken Schneefalls überhaupt gesperrt war die Alpenstraße auf den Dobratsch bei Villach.

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