Umfahrung und Notweg im Ötztal und Pitztal noch bis Mitte Jänner
Die hinteren Abschnitte im Ötztal und Pitztal sind weiterhin durch gewaltige Felsmengen oberhalb der Hauptstraßen bedroht.
Von Alexander Paschinger
Sölden, St. Leonhard – Am 12. November donnerte ein Felsblock auf die Pitztalstraße bei Weißwald, am 16. Dezember ereignete sich auf der Ötztalstraße vor Sölden ein ähnlicher Felssturz. Die Folge: Die hinteren Talabschnitte sind derzeit jeweils nur durch eine örtliche Umleitung bzw. über einen Notweg erreichbar. Die gute Nachricht: Ab Mitte Jänner sollte es an beiden Nadelöhren wieder zu Erleichterungen kommen.
Im Ötztal waren Mitte Dezember rund 200 Kubikmeter Fels abgebrochen. Diese durchstießen beim Gehördetunnel die Seilsperre und das Steinschlagnetz, blieben zum Teil auf der Straße liegen, polterten aber auch bis hinunter in die Ache. „Am Montag konnten wir mit den Arbeiten beginnen“, so der Leiter des Baubezirksamtes Imst, Günter Heppke. Straßenmeister Michael Strigl erläutert: „Wir müssen derzeit zwei Großblöcke, die noch oben hängen, sichern.“ Das geschehe mit senkrechten Verankerungen der Felsen. „Erst dann kann mit den Sicherungsarbeiten unterhalb dieser zwei Blöcke begonnen werden.“