Trafiken profitieren nun bei Online-Wetten

Doppelpass zwischen tipp3 und den Trafikanten: Diese können nun auch bei Online-Wetten mitspielen.

tipp3-Chef Philip Newald.
© tipp3

Innsbruck, Wien – Als tipp3 Sportwetten vor 20 Jahren in die Trafiken brachte, war der Markt noch überschaubar, sagt tipp3-Chef Philip Newald. Mittlerweile sei er zu einem der dynamischsten Wirtschaftszweige geworden. Die Sportwetten-Branche habe gerade erst durch die Digitalisierung wieder einen kräftigen Modernisierungsschub erfahren. „Der größte Wachstumsfaktor liegt dabei bei den Livewetten. Immer mehr Kunden verfolgen das sportliche Ereignis auf einem Screen, während sie auf einem anderen auf den Ausgang setzen“, so Newald.

Die Trafiken als der Wettanbieter mit dem dichtesten Filialnetz Österreichs war von diesem Wachstumsmarkt bisher völlig ausgeschlossen, weil bei Anpfiff der meisten Matches die Trafiken schon geschlossen hatten. Daher habe tipp3 jetzt ein neues Partnerprogramm entwickelt. Trafikanten sollen im neuen Jahr Kunden für eine tipp3-Online-Registrierung anwerben können. Über den fünfstelligen Code, den der Kunde bekommt, bleibe der neue Online-Kunde zudem der Trafik für immer zugeordnet – und die Trafik bekomme quasi ein „Kundenleben lang“ nach einem Vorschussbonus von 3 Euro 18 Prozent Bruttoprovision (inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer) am Nettospielertrag der geworbenen Online-Kunden. Das Motto laute „Einmal anwerben, aber immer wieder kassieren“, so der tipp3-Chef.

Auch die Kunden würden mit einem Startbonus von 200 Prozent, zahlreichen Live-Wetten, unkomplizierte Einzahlung und transparente Abwicklung profitieren. „Dieser digitale Doppelpass zwischen tipp3 und der Trafik bedeutet eine große Chance für beide Partner. Mündet der Spielzug in einem Torerfolg, können sie den Treffer gemeinsam bejubeln“, sagt Newald.

Eine Win-win-Situation für alle Seiten sieht auch der Sprecher der Tiroler Trafikanten, Martin Wacker. Je mehr Kunden angeworben werden, umso mehr profitiere man auch von Livewetten, und das dauerhaft. Dazu werde die Kundenbeziehung noch enger.

Im heurigen Corona-Jahr sind die 154 Tiroler Trafiken mit einem „blauen Auge davongekommen“, betont Wacker. Vor allem in Grenznähe, bei Bahnhöfen oder auch in Einkaufszentren habe es vielfach Einbußen gegeben, auch die Touristen hätten gefehlt. In dichter besiedelten Wohngebieten hingegen verzeichneten die Trafiken teils auch Zuwächse. (va)


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