Neue Förderinitiativen für mehr E-Autos für Tiroler Gemeinden

Das Land Tirol fördert Ladestellen 2021 mit 4000 Euro.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Innsbruck –Zwei neue Förder-Initiativen hat das Land Tirol angekündigt. Zum einen soll den Gemeinden beim Aufbau eines E-Carsharing-Angebotes unter die Arme gegriffen werden. Zum anderen wird die einkommensunabhängige Förderung für Wärmepumpen bis Ende 2021 verlängert.

Nächstes Jahr wird die Anschaffung eines neuen E-Autos mit 5000 Euro gefördert. Für E-Ladestellen gibt es 4000 Euro. „E-Carsharing ist insbesondere in Gegenden wichtig, in denen der erste oder der letzte Reiseabschnitt nicht durch den öffentlichen Verkehr befahren wird“, meint Landesrätin Ingrid Felipe. Um die Förderung können Gemeinden, Gemeindeverbände und Schulen für jeweils maximal zwei E-Autos bzw. Ladestellen ansuchen.

Weiters wird vom Land die einkommensunabhängige Förderung für den Einbau von Wärmepumpen im privaten Wohnbau bis Ende 2021 verlängert. Für Erd- und Grundwasserwärmepumpen gibt es einen Einmalzuschuss von 3000 Euro, für Luftwärmepumpen beträgt der Zuschuss 700 Euro. Im wohnbaugeförderten Neubau ist die Förder­höhe abhängig von der Nutzfläche und der Haushaltsgröße und beträgt bis zu 20 Prozent. Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader zeigt sich mit der Förderung zufrieden: „2019 und 2020 wurden1218 Wärme­pumpen mit knapp sechs Mio. Euro gefördert.“ (TT)

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