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Vorsicht, Schnee und Eis! TT-Ombudsmann klärt über Räumpflicht auf

Rutschgefahr: Die Straßenverkehrsordnung gibt vor, in welchen Bereichen Hausbewohner Wege von Schnee befreien müssen. Ein AK-Experte klärt über Haftungen bei Schäden auf.

Hat es in der Nacht durchgeschneit, heißt es für Hausbewohner früh aufstehen.
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Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Die Nachtruhe gilt als heilig. Das findet auch ein Tiroler, der um 5.15 Uhr in der Früh vom Schneepflug und Streufahrzeug des Hausmeisters unsanft geweckt wurde und auf die gesetzliche Ruhezeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens verweist. „Mieter werden durch den Lärm aus dem Schlaf gerissen“, beschwert er sich. Wohnexperte Klaus Lugger musste ihn auf § 93 der österreichischen Straßenverkehrsordnung hinweisen, laut der ein Eigentümer einer Liegenschaft verpflichtet ist, die Gehsteige ab 6 Uhr von Schnee und Glatteis freizuhalten und zu streuen: „Das ist natürlich nur möglich, wenn der Winterdienst diese Arbeit schon vorher macht. Schätzen Sie sich glücklich, dass Ihre Hausverwaltung diese gesetzliche Pflicht einhält! Sie dient ausschließlich der Sicherheit und verhindert Verletzungen durch Stürze.“ Nicht alle Liegenschaftseigentümer nehmen diese gesetzliche Pflicht ernst.

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