13-Jähriger starb in Italien nach Explosion eines Böllers

Bei einer Silvesterfeier in Asti in der norditalienischen Region Piemont ist ein 13-Jähriger ums Leben gekommen. Der Bub erlag schweren Bauchverletzungen, verursacht von einem Knallkörper, berichtete die Polizei nach Medienangaben. Das Kind wurde ins Spital eingeliefert, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Dutzende weitere Personen wurden in Italien durch Knallkörper verletzt. Die Zahl war jedoch wesentlich niedriger als zu Silvester in den vergangenen Jahren.

Acht Menschen erlitten im Raum Neapel Medienberichten zufolge Verletzungen durch Böller. Eine Frau, die auf ihrem Balkon stand, wurde in der Augengegend von einer Pistolenkugel getroffen. Die Frau schwebte nicht in Lebensgefahr.

In Mailand verlor ein Mann zwei Finger, nachdem ihm ein Knallkörper in der Hand explodierte. In der lombardischen Metropole gab es 50 Prozent weniger Verletzte als im Durchschnitt der vergangenen Jahre, teilte die Polizei mit.

Italien hat das Corona-Jahr in kleinem Rahmen mit nächtlicher Ausgangssperre verabschiedet. Musik-Feste liefen hauptsächlich im Fernsehen und Internet. Rom erließ kurzfristig ein Feuerwerksverbot, das bis zum 6. Jänner gilt. Es wurde jedoch nicht überall eingehalten.

TT-ePaper testen und eine von drei Cookit Küchenmaschinen gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Im deutschen Bundesland Brandenburg ist nach einem Bericht der dpa ein 24-Jähriger bei einem Unfall mit Pyrotechnik gestorben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde kurz nach Mitternacht selbst gebaute Pyrotechnik gezündet. Das Opfer soll sich mit einer Gruppe auf einem unbebauten Privatgrundstück aufgehalten haben. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben, sagte der Sprecher.


Kommentieren


Schlagworte