Metallstele im Skigebiet Ehrwalder Alm wurde Pilgerort

© Warter

Ehrwald – Am Dienstag, den 29. Dezember, stand das Gebilde am höchsten Punkt des Skigebietes Ehrwalder Alm, bei der Bergstation am Issentalkopf, plötzlich da. Seit einigen Monaten tauchen die zumeist (fälschlicherweise) Monolith genannten dreieckigen Metallstelen an verschiedensten Orten der Welt – von der Wüste von Utah über Rumänien und Mitte Dezember auch in Neuschwanstein – auf. Aber sie verschwinden, wie zuletzt in Schwangau, auch wieder. Der Begriff Monolith bezieht sich auf Stanley Kubricks Kultfilm „2001: Odyssee im Weltraum“.

„Ich habe ihn nur bestaunt, nicht angegriffen“, sagt Franz Dengg jun., der sich über das inzwischen beliebte Fotomotiv im Skigebiet freut und dennoch Respekt vor dem rätselhaften Ding zeigt. Wie und warum es hier auftauchte, ist für ihn ein Mysterium. Verstärkten Andrang gibt es zwar bislang nicht, aber „viele stehen um ein Selfie mit dem Monolithen an“.

Leicht ist es nicht, freien Blick auf die Säule zu erhalten, „man muss schon ein wenig warten“, meint einer der Fotografen. Wie er sich anfühlt? Er ist aus Metall, scheint hohl und dennoch schwer zu sein. Und er wirkt für seine zwei Meter sehr groß. (pascal)

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