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Kunstwerk verewigt im nicht mehr ewigen Eis am Schnalstaler Gletscher

Mit „Our glacial perspectives“ wurde ein spektakuläres Werk am Schnalstaler Gletscher eröffnet. Kunstsuperstar Ólafur Elíasson will damit den Klimawandel thematisieren, inspiriert aber auch die Debatte über Kunst am Berg.

Spektakulär poetisch: „Our glacial perspectives“ von Kunstsuperstar Ólafur Elíasson kann seit Oktober am Schnalstaler Gletscher besichtigt werden, initiiert wurde es von der Stiftung „Talking Water“.
© Studio Ólafur Elíasson, Rattini

Von Barbara Unterthurner

Innsbruck, Schnals – Zurzeit ist es ruhig am Hochjochferner. Die Live-Kameras zeigen: Nebelschwaden streifen über die Schneelandschaft, keine Skifahrer wedeln über die Pisten. Erst am vergangenen Samstag kam die Hiobsbotschaft für die Südtiroler Seilbahner: Nicht wie gedacht am 7. Jänner, sondern erst am 18. Jänner sollen die Skipisten geöffnet werden können. Corona-bedingt hielt sich der Zulauf am Schnalstaler Gletscher schon vor dem Lockdown in Grenzen. Dabei können jene, die sich per Gondel auf über 3200 Meter begeben möchten, seit Neuestem nicht nur das laut eigenen Angaben „höchste Hotel Europas“ ansteuern und auf der „Iceman Ötzi Peak“ auf den Spuren des Eismanns wandeln, sondern auch große Kunst sehen. Mit „Our glacial perspectives“ – in Auftrag gegeben von der Stiftung „Talking Water“ – hat sich Kunstsuperstar Ólafur Elíasson dort verewigt. Um mit seiner Installation über das nicht mehr wirklich ewige Eis zu sprechen.

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