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„Tiroler Zigarren für die Welt": Wie die „Tschiggin“ Schwaz prägte

Die Geschichte der Zigarrenfabrik in Schwaz spiegelt die Ereignisse in Tirol, Leben und Arbeit seit dem 19. Jahrhundert wider. Zwei Historikerinnen erwecken die Erinnerung.

Die Zigarren- und Zigarettenherstellung lag bis zur Übernahme durch die Maschinen über lange Zeit in der Hand von Frauen.
© JTI Collection Vienna, Stadtgalerien Schwaz, Siegl

Von Theresa Mair

Wir schreiben das Jahr 1809: Schwaz liegt in Schutt und Asche, nachdem die Bayern unter napoleonischem Kommando durch das Unterinntal gezogen waren. Mehr als 400 Häuser brannten. Die Bevölkerung ist bettelarm. Es gibt kaum Arbeit, kaum Wohnungen, wenig zu essen. Die damalige Marktgemeinde erholt sich lange nicht. Auch das ist ein Grund, warum die staatliche Tabakregie Schwaz als Standort für eine neue Zigarrenfabrik auserwählt. 1830 wird die Fabrik eröffnet. Für die Schwazer geht es bergauf.

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