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Eiszeit im Rathaus: Willis Personalpolitik weiter umstritten

Nachbesetzungen sollen im Magistrat die Ausnahme werden. A-Posten im Umfeld des Stadtchefs seien vor dem Sparplan hingegen aufgestockt worden, sagen die Kritiker.

Im Innsbrucker Rathaus gehen die Emotionen wegen des neuen Personalplans hoch.

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Ein Pausenraum gilt der Zentralpersonalvertretung (ZPV) als anschaulicher Beweis dafür, dass in der Personalpolitik der Stadt viel falsch läuft. Aufgrund der Aufstockung im Personalamt müssen die Mitarbeiter auf den großen Aufenthaltsraum im 3. Stock verzichten. Er wird zu Büros umgebaut, um für weitere A-Posten (Absolventen von Hoch- und Fachschulen) Platz zu schaffen.

Seit 7. Dezember 2020 ist zudem ein Personaleinsatzplan (PEP) in Kraft, der auch für die Personalvertreter „überfallsartig“ kam, wie Harald Raiser, Obmann der ZPV, erklärt. Im Wesentlichen sieht der PEP vor, dass es keine automatischen Nachbesetzungen (Karenz etc.) und Einstellungen mehr gibt, sondern diese als Ausnahme von einer Kommission genehmigt werden müssen.

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