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Mit falschem Fünfziger bezahlt: Mehrere Monate Haft für zwei Innsbrucker Jugendliche

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50-Euro-Scheine stehen bei Fälschern hoch im Kurs. (Symbolbild)
© dpa

➤ Kleiner Betrag, große Wirkung. So sehen sich zwei Innsbrucker Jugendliche (16, 17) nun erstmals mit dem Gefängnis konfrontiert, da sie im September einen gefälschten 50-Euro-Schein in Echtgeld eingetauscht hatten. Dabei hatte sich das Duo zu auffällig verhalten, um gestern am Landesgericht noch ahnungslos wirken zu können.

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Schauplatz der Falschgeldweitergabe war das DEZ-Areal. Da dort an der Tankstelle und in einem Lokal Geldscheine auf Echtheit überprüft werden, riefen die Burschen erst ein Taxi. Als der Fahrer reines Wechseln für eine behauptete getrennte Fahrt abgelehnt hatte, riefen die Jugendlichen mit zwei Mädchen einfach nochmals ein Taxi und bezahlten den Fuhrlohn von 7,70 Euro mit dem gefälschten 50er.

Zweieinhalb Jahre Haft stehen auf solche Gaunereien. Da die Burschen amtsbekannt sind und ohnehin über Strafnachsichten gewarnt waren, griff das Jugendgericht nun erstmals durch. So ergingen über den 16-Jährigen fünf Monate Gefängnis. Der 17 Jährige muss nach Widerruf von drei Monaten bedingter Strafnachsicht indes für elf Monate in Haft – jeweils nicht rechtskräftig.

➤ Ein Freispruch erging über die Ex-Filialleiterin einer Kette, die 11.000 Euro veruntreut haben sollte. Die internen Buchungs- und Stornogebahrungen waren jedoch einfach zu chaotisch gewesen. (fell)

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