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Wegen Corona: Die Samba-Rhyhtmen fehlen Rio das ganze Jahr

Schon zu Silvester war Rio de Janeiro nicht wiederzuerkennen, keine Menschen am Strand, niemand tanzte. Das Gleiche droht der so lebenslustigen Stadt beim Karneval. Die Sambaschulen hoffen auf eine Impfung und auf eine Show im Sommer.

Das Sambodrome bleibt heuer im Frühjahr leer. Die imposante Show der Sambaschulen (r.) wurde vorerst verschoben.
© iStock Editorial

Eigentlich herrscht in Rio de Janeiro das ganze Jahr über Karneval. Kaum sind die Umzüge zu Ende, beschäftigen sich die Sambaschulen in der brasilianischen Metropole schon wieder mit dem nächsten Thema, der nächsten Leitmusik, den nächsten Wagen und Kostümen, die sie in das Sambodrom bringen wollen.

Jetzt im Jänner würden die Schulen für gewöhnlich zu öffentlichen Proben an ihren Stammsitzen einladen, die Tänzer unter Hochdruck in fertigen Kostümen und bis in den frühen Morgen trainieren. Die „Cidade do Samba“ in Rios Hafengegend würde einem Bienenstock gleichen. „Das müsste hier rundgehen“, sagt Phelipe Lemos von der Sambaschule „Unidos da Tijuca“, der Sporthose und „Tijuca“-T-Shirt trägt, und schaut sich in der Produktionsstätte des Karnevals um.


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