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Felipe will Verkauf von Raketen und Böllern in Tirol einschränken

Wenige Feuerwerke zu Silvester, geringere Luftbelastung: Das ergab eine Analyse des Landes. LHStv. Felipe möchte deshalb das Pyrotechnikgesetz verschärfen und den freien Verkauf von Raketen und Böllern einschränken.

Heuer gab es in Innsbruck das Feuerwerk auf der Nordkette, die Feinstaubbelastung war durch die Beschränkungen sehr gering.
© Foto Rudy De Moor

Innsbruck – In der Nacht von 31. Dezember auf 1. Jänner sind vor eineinhalb Wochen erwartungsgemäß wesentlich weniger Feuerwerke, Raketen und Böller in Tirol abgeschossen worden als in den Vorjahren. „Die gemessene Luftbelastung durch Feinstaub spiegelt dies sehr augenscheinlich wider“, wie eine Analyse der Abteilung Waldschutz im Amt der Tiroler Landesregierung jetzt ergeben hat. Sie ist zuständig für die Luftgütemessung im Land.

Die kurzzeitige Spitzenbelastung lag in den vergangenen zehn Jahren bei den Tiroler Messstellen in der Silvesternacht bei über 400 bis 900 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³). Heuer hat man nach Mitternacht lediglich Maximalwerte von 50 bis 320 µg/m³ gemessen. Ansonsten wurde zuletzt an jedem 1. Jänner der Tagesgrenzwert bei allen Messstationen in den Ortschaften in der Regel sehr deutlich überschritten, am 1. Jänner 2021 unterschritt der Tagesmittelwert der Feinstaubbelastung bei allen Luftgütemessstellen zum Teil klar den Grenzwert von 50 µg/m³.

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