Österreichs Mixed-Staffeln in Oberhof nicht im Spitzenfeld

Die österreichischen Mixed-Staffeln haben beim Biathlon-Weltcup in Oberhof am Sonntag keine Spitzenplätze erreicht. Das Vierer-Team Julia Schwaiger, Lisa Hauser, Simon Eder und Felix Leitner kam nur auf Rang elf. Es siegte Russland knapp vor Norwegen und Frankreich. Im Single-Mixed-Rennen wurden Dunja Zdouc und David Komatz Achte, Platz eins sicherte sich das französische Duo Julia Simon/Emilien Jacquelin.

Der Single-Mixed-Bewerb war nach schlechtem Beginn von Zdouc mit drei Nachladern und deren zwei von Komatz für das ÖSV-Duo früh gelaufen. Simon/Jacquelin siegten klar vor den Schweden Hanna Öberg/Sebastian Samuelsson und den am Schießstand ungewohnt fehlerhaften Tiril Eckhoff/Johannes Thingnes Bö aus Norwegen.

Die Viererstaffel begann für das ÖSV-Team unglücklich. Schwaiger kam mit der Spitzengruppe aus dem ersten Schießen, stürzte aber danach und verlor den Anschluss. Bei der ersten Übergabe lag Österreich daher mit rund eineinhalb Minuten Rückstand nur auf Rang 20. Hauser, die in den Einzelrennen am Freitag und Samstag jeweils mir Rang drei ihre ersten Weltcup-Podestplätze geschafft hatte, startete eine Aufholjagd. Die Tirolerin brachte ihr Team mit einem Nachlader auf Rang 13.

„Mir tut es wirklich leid für Julia. So hatten wir natürlich nicht die beste Ausgangsposition, aber ich hatte ein wirklich gutes Rennen und konnte einige Plätze gut machen“, meinte Hauser. Sie kann nach ihren starken Auftritten mit viel Selbstvertrauen in die zweite Oberhof-Woche gehen, die am Mittwoch mit dem Männer-Sprint beginnt.

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Eder hielt in der Mixed-Staffel den 13. Platz, Schlussläufer Leitner machte mit nur einem Fehlschuss noch zwei Positionen gut. Die in Deutschland bisher enttäuschenden ÖSV-Männer hoffen im zweiten Block auf Verstärkung durch Julian Eberhard, der die ersten Rennen wegen Rückenproblemen auslassen musste.


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