Herr ließ Taten sprechen: Haie blicken nach Sieg gegen Graz nach vorne

Nach dem 6:3-Sieg gegen Graz atmeten die Innsbrucker Haie tief durch. Bis zum kommenden Wochenende will man frische Kräfte tanken.

Klarer Punktesieger gegen Graz – der starke HCI-Captain Sam Herr (l.), hier gegen Ex-Hai Philipp Lindner.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Der Kapitän war gegen die Graz 99ers wieder da. Sam Herr, der oft so traurig – selbst nach einem Torerfolg – blickt, netzte gegen die Steirer gleich doppelt ein und ging nicht nur wegen seiner neun Torschüsse voran, um die Erfolglosigkeit nach acht Niederlagen in Serie am Sonntagabend in der Tiwag-Arena zu beenden.

„Das Momentum war nicht auf unserer Seite und unser Geist nach den Niederlagen natürlich ein bisschen unten. Aber es war an der Zeit zu gewinnen“, notierte der 28-jährige Amerikaner nach seinen Saisontreffern Nummer neun und zehn staubtrocken. Er schwor die Mannschaft schon vor dem Match ein und machte in den Drittelpausen auch in der Kabine im positiven Sinne Dampf. „Er ist definitiv der geborene Leader“, streute Innsbrucks Cheftrainer Mitch O’Keefe seinem Captain Rosen.

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Zwei trainingsfreie Tage als Belohnung nach den Strapazen (acht Spiele in 16 Tagen) verdiente sich das ganze Team, auch die „Zwillinge“ Daniel Ciampini und Braden Christoffer gingen mit Scorerpunkten positiv in die Pause. Und einem wie Max Gerlach, der mit feiner Schusstechnik glänzt, lacht nach vier Toren in den letzten vier Partien ohnehin das Herz.

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Zum Sieg gegen Graz trugen auch ein starker Lukas Bär, der sich nicht nur in einen Schuss warf, oder Jakob Wetzelsberger als Verteidiger Nummer vier und fünf bei. „Es hat gutgetan“, konnte Bär den ein oder anderen blauen Fleck verschmerzen. Am Wochenende gegen Wien (Samstag) und Fehervar (Sonntag) könnten Colton Saucerman und/oder Jonathan Racine in den Kader zurückkehren.

Neun Spiele stehen im Grunddurchgang noch auf dem Programm. Die Hoffnung, dass in der Zwischenrunde (Februar) wieder Zuseher erlaubt sind, stirbt zuletzt.


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