FPÖ und NEOS kritisieren Dornauer und seine Koalitions-Ambitionen

Innsbruck – SPÖ-Parteivorsitzender Georg Dornauer hat mit seinem TT-Interview eine politische Debatte losgetreten. FPÖ und NEOS kritisieren seine Ambitionen für eine Koalition mit der ÖVP nach der Landtagswahl und dass er mit einem Regierungsamt liebäugelt. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerz­ger verweist darauf, dass „einzig die FPÖ sich gegen die Vorherrschaft der ÖVP auf allen Ebenen stellt. Das System der Tiroler ÖVP unter Landeshauptmann Platter entspricht nicht unserem Sinn von Demokratie, Transparenz und Ehrlichkeit.“ Außerdem sei es schon sehr skurril, wenn der Obmann der Tiroler SPÖ zwei Jahre vor den Wahlen offenherzig politischen Postenschacher betreibe.

„Wie will Georg Dornauer in einem Land mitregieren, wenn er weder bei der Bevölkerung noch innerhalb seiner eigenen Partei Rückhalt findet?“, fragt sich NEOS-Klubobmann Dominik Oberhofer. Oft genug habe Dornauer bereits unter Beweis gestellt, dass es ihm hauptsächlich um sein berufliches Vorankommen gehe. „Jetzt will er sich im Frühjahr 2022 im Sellrain der Wiederwahl als Bürgermeister stellen, wohl wissend, dass er – wenn es nach seinen eignen Plänen geht – danach Landeshauptmann-Stellvertreter werden möchte.“ (pn)

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