TFV-Präsident Geisler wünscht sich „Fußball ab dritter Februar-Woche“

Tirols Fußball-Oberhaupt kämpft um die Rückkehr in den sportlichen Alltag: „Ich werde alles unternehmen, werde das Unmögliche möglich zu machen versuchen."

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TFV-Präsident Josef Geisler.
© gepa

Innsbruck – Nahezu das gesamte Liga-Programm konnte im Tiroler Fußball-Herbst stattfinden, die Quote lag bei allen Leistungsstufen weit über 90 Prozent. Doch mit dem Lockdown Anfang November änderte sich die Befindlichkeit der Verantwortlichen, förmlich von einem Tag auf den anderen war es mit der Herrlichkeit vorbei. Da erwies es sich als nützlich, dass bereits vor Saisonbeginn ein Beschluss zur Abhaltung der Meisterschaft für Sicherheit sorgte: Zumindest einmal müsste jede Mannschaft gegen eine andere aus der Liga spielen (unabhängig von Auswärts- oder Heimstatus), um eine Wertung herbeizuführen. Das weiß auch Josef Geisler, Präsident des Tiroler Fußballverbands, der um die Rückkehr in den sportlichen Alltag kämpft. Einen Ausfall verzeichnet man allerdings bereits, sollte nicht ein Wunder eintreten: „Ich werde alles unternehmen, werde das Unmögliche möglich zu machen versuchen. Aber die Hallen-Nachwuchsmeisterschaft scheint unter den derzeitigen Bedingungen nicht vorstellbar“, gesteht der Zillertaler. Die erste Runde fällt bereits in den Lockdown, nun wartet man auf die Regierungsentscheidung zu den kommenden Wochen. Noch ist die Tür einen Spalt weit offen.

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Bleibt der Erwachsenen-Fußball: Geisler hofft, „dass wir in der dritten Februar-Woche mit dem Kontakt-Training beginnen können“. Das sei die Voraussetzung, um schon bald in den Wettkampfbetrieb zurückkehren zu können. Auch diesbezüglich gibt sich Geisler optimistisch: „Mein Wunsch wäre es, Mitte März zu beginnen.“

Vorerst sei das nur ein Stufenplan, dessen Umsetzung allein konstant nach unten gehende Infektionszahlen ermöglichen können. (floh)

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