Imster Bergbahnen: Neubau um 20,5 Millionen Euro

Die Imster Bergbahnen haben sich entschieden, der TVB-Vorstand ist auch dafür.

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© Imster Bergbahnen

Von Alexander Paschinger

Imst – Eines ist bereits sicher: „Vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien bekommt das Konsortium um Doppelmayr den Auftrag“, erklärt der Geschäftsführer der Imster Bergbahnen, Bernhard Schöpf. Drei Angebote für den Neubau der Imster Bergbahnen lagen zu Weihnachten vor, man entschied sich für Doppelmayr. Doch erst jetzt kann die Entscheidung nach der vorgesehenen Stillhaltefrist bekannt gegeben werden. „Inklusive aller Nebenkosten geht es um 20,5 Millionen Euro netto“, bestätigt Schöpf.

Finanziert werden soll das Projekt zum einen mit der Investitionszuwachsprämie des Bundes, die allerdings nur für Auftragsvergaben bis zum 28. Februar abgerufen werden kann: Die macht sieben Prozent aus. Womit rund 17,5 Millionen Euro übrig bleiben. Die Bergbahnen selbst haben bereits einen Anteil von 6,35 Millionen Euro eingerechnet. Die gleiche Summe hat auch die Stadt Imst als Miteigentümer im Oktober schon beschlossen. Nach dieser ursprünglichen Rechnung bleiben fünf Millionen Euro offen, wovon zumindest ein Teil vom Imst Tourismus aufgebracht werden soll. Wie berichtet, hatte BM Stefan Weirather bereits angedeutet, dass der Anteil der Stadt unter Umständen größer werden müsste, zumal der TVB Corona-bedingt unter Einnahmenschwund leidet.

Tatsächlich gibt es einen einstimmigen Beschluss im TVB-Vorstand, wie TVB-Obmann Hannes Staggl betont. „Wir brauchen jetzt den Beschluss im Aufsichtsrat, dann die Vollversammlung am 26. Jänner und dann noch die aufsichtsbehördliche Genehmigung“, so Staggl weiter. „Ich glaube, dass es niemanden im TVB gibt, der gegen diese zukunftsweise Investition im Sinne der Zukunft unseres Tourismus wäre“, sagt er.

In den 20,5 Millionen sei alles beinhaltet, erklärt GF Schöpf: „Da sind die Gutachten, die Planung, Haustechnik, Hoch- und Tiefbau und natürlich die Bahn selbst dabei.“ Dabei handelt es sich um eine 10er-Einseilumlauf-Gondelbahn mit zwei Sektionen. Der ursprünglich geplante Zwischenausstieg am Speicherteich wird nicht realisiert, „aber die Bahn wird so gestaltet, dass ein solcher Ausstieg später einmal nachgerüstet werden könnte“, so Schöpf. Das Ziel der Inbetriebnahme bleibt mit Dezember 2021 bestehen.

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