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Bau der Landecker Schlossgalerie: Felssturz zur richtigen Zeit“

Landecker Schlossgalerie: Landesgeologe entkräftet Verdacht, Naturereignis könnte wegen fahrlässiger Bauarbeiten ausgelöst worden sein. Einspurige Freigabe im Spätherbst geplant.

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Großbaustelle Schlossgalerie an der L76 zwischen Landeck und Fließ: Für die Bauarbeiter endete am Montag die Winterpause. Ab Spätherbst soll die derzeit gesperrte Straße wieder einspurig befahrbar sein.
© Wenzel

Von Helmut Wenzel

Landeck, Fließ – Bis zu 6000 Kubikmeter Fels und Geröll lösten sich in der Nacht auf 7. Juni oberhalb der Landecker Straße L76. Zuvor hatte es einige Tage geregnet. Ein Abschnitt der Schlossgalerie-Baustelle bzw. die L76 wurde auf rund 75 Metern Breite verschüttet, der Inn staute sich in Richtung Obergricht.

Noch lange Zeit nach dem gewaltigen Naturereignis kursierte ein hartnäckiger Verdacht im Talkessel der Bezirksstadt. „Der Felssturz ist durch fahrlässige Bauarbeiten ausgelöst worden“, behaupteten Einheimische.


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