BRG Imst rüstet erste und zweite Klassen digital auf

  • Artikel
  • Diskussion
Lockdown und Distance-Learning erfordern mehr Digitalisierung.
© iStockphoto

Imst – „Turbomäßig hat sich die Digitalisierung am Imster Gymnasium entwickelt“, berichtet BRG-Direktor Karl Digruber. Die nächsten Schritte seien der weitere Ausbau des WLAN, die Schaffung eines zusätzlichen Informatikraums und die Ausrüstung der ersten und zweiten Klassen mit digitalen Endgeräten.

„Das bedeutet, ab dem nächsten Schuljahr erhält jeder Schüler und jede Schülerin ein Notebook, das auch in den Privatbesitz übergeht“, so Digruber. „Die Eltern müssen dabei nur einen 25-Prozent-Anteil zahlen. Wenn sie es sich leisten können, sonst wird der gesamte Kauf gefördert.“

Als im März 2020 die Schulen aufgefordert wurden, innerhalb weniger Tage auf Fernlehre umzustellen, „hätte wohl niemand gedacht, welche Umgestaltung des Schulbetriebs es tatsächlich geben würde“, erinnert sich der Direktor. Plötzlich wurden alle Schulfächer digital betrieben, also auch Geschichte, Bildnerische Erziehung, Musik oder Religion. Andererseits musste man natürlich im Sinne der Pädagogik mit Wochenplänen und entsprechenden Plattformen reagieren, um den digitalen Unterricht optimal aufstellen zu können.

Ab der zweiten Lockdownphase ging man dann dazu über, Stundenpläne in Echtzeit einzuhalten. Das bedeutete, Synchronsequenzen in jeder Unterrichtsstunde mittels Videokonferenzen einzusetzen.

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.

Man werde „so viel Digitalisierung wie notwendig forcieren, gleichzeitig aber nicht Computerunterricht um jeden Preis“ durchführen. (TT)


Kommentieren


Schlagworte