Halbzeit für kommunales Zentrum in Pettneu

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Der Rohbau des neuen Gemeindezentrums von Pettneu konnte kürzlich fertiggestellt werden.
© Helmut Wenzel

Pettneu am Arlberg – Mehr als 120 Jahre hat das bisherige Gemeindeamtsgebäude von Pettneu auf dem Buckel. Dass dort die alte Holztreppe knarrt, bleibt den Besuchern nicht verborgen. Doch 2021 wird alles anders: Das 1500-Einwohner-Dorf darf die Fertigstellung des neuen Gemeindezentrums im Spätsommer oder Herbst feiern.

Kürzlich lud Bürgermeister Manfred Matt zum Rundgang mit Gemeindemandataren und Baufirmen. Anlass war die Fertigstellung des Rohbaus. „Es ist das größte kommunale Projekt für unser Dorf. Und endlich bekommen wir den Gemeindesaal, den wir bisher nicht hatten.“ Der bei Bedarf teilbare Saal fasst bis zu 200 Besucher. „Der Wunsch nach einem kulturellen Treffpunkt war groß“, so Matt. Die Finanzierung bedeute für das Arlbergdorf einen finanziellen Kraftakt, die Gesamtkosten liegen bei fünf Millionen Euro.

Errichtet wird das funktionelle Objekt nach den Plänen von Architekt Erich Strolz (Büro „unverblümt“), der die Fachjury mit einer Holzkon­struktion für das ­Obergeschoß überzeugen konnte. (hwe)

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