Adlersruhe: Land stellt Geld für neue Seilbahn in Aussicht

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Eine Lawine hat die Materialseilbahn zur Erzherzog-Johann-Hütte am Großglockner zerstört. Der Wiederaufbau ist teuer.
© Österreichischer Alpenklub

Kals a. Gr. – Die höchstgelegene Schutzhütte Österreichs, die Erzherzog-Johann-Hütte im Großglocknermassiv, braucht eine neue Seilbahn, um im Sommer aufsperren zu können. Die alte Bahn wurde von einer Lawine zerstört. Der Österreichische Alpenklub als Hüttenbesitzer der so genannten „Adlersruhe“ beziffert den Geldbedarf mit 400.000 Euro.

Unterstützung könnte das Schneehilfepaket des Landes für Osttirol bringen. Auf Anfrage der TT heißt es aus dem Landhaus: „Zur Wiederherstellung bzw. Sanierung der privaten Elementarschäden wird analog zu früheren Katastrophenereignissen eine Beihilfe in der Höhe von 50 Prozent des geschätzten Schadens gewährt.“ Für die Seilbahn zur Adlersruhe sei aber noch kein Antrag eingegangen, heißt es weiter. Gemeinsam mit dem Antrag wäre auch eine Schadensschätzung einzureichen. (co)

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