Außenminister Schallenberg reist nach Äthiopien

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Erstmals nach fast einem Jahr reist Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) wieder in ein nicht-europäisches Land. Am Donnerstag und Freitag besucht Österreichs Chefdiplomat Äthiopien, wo er sich unter anderem für ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen in die Konfliktregion Tigray einsetzen will. Die humanitäre Situation in dem langjährigen Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) ist äußerst angespannt.

Nach einem wochenlangen Militäreinsatz der Regierung gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray im Norden des Landes sind rund 4,5 Millionen Menschen auf akute Nahrungsmittelhilfe angewiesen, rund 2,2 Millionen Menschen wurden vertrieben.

Neben Gesprächen mit Präsidentin Sahle-Work Zewde und Vize-Premierminister und Außenminister Demeke Mekonnen trifft Schallenberg auch Vertreter internationaler und humanitärer Hilfsorganisationen. Am Freitag ist der Besuch eines Camps für Binnenvertriebene in der an Tigray grenzenden Region Afar geplant.


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