Weltcup-Führende Janine Flock: „Hab’ noch immer Feuer in mir“

Skeleton-Pilotin Janine Flock rechnet sich bei ihrem 85. Weltcup-Start am Freitag in St. Moritz einiges aus. Die Weltcup-Führende wirft sich nach den Herren aufs Eis.

Nach drei Saisonsiegen startet die Rumerin Janine Flock am Freitag in St. Moritz als Favoritin.
© gepa

St. Moritz – Die Olympiabobbahn in St. Moritz, die einzige Natureisbobbahn der Welt, „steht schon wieder ganz anders da“, sagt Janine Flock nach fünf Trainingsfahrten im Schweizer Nobelort. Am Freitag (12 Uhr/13.30/live ORF Sport+) begeht die 31-jährige Rumerin mit dem 85. Weltcup ein kleines Jubiläum. „Da sieht man, wie alt ich schon bin“, scherzt die Weltcup-Führende, die sich nach den Herren (9 Uhr) aufs Eis wirft.

Erfahrung kann auf der Hochgeschwindigkeitsbahn – in der Zielkurve werden 140 km/h erreicht – nur von Vorteil sein, da die Bahn eben jeden Winter etwas anders zu fahren ist. „Weil es Natureis ist, zeigt die Bahn jedes Jahr ein anderes Gesicht. Da müssen Aus- und Einfahrten wieder neu erarbeitet werden und das Material neu abgestimmt werden. Wir haben in diesem Jahr drei verschiedene Kufen probiert“, erklärt die Weltcup-Führende. „Es ist schon cool, dass ich schon so viele Rennen gefahren bin. Es zeigt eine gewisse Konstanz, denn ich bin ja noch immer da, bin von schweren Verletzungen zum Glück verschont geblieben und ich habe noch immer dieses Feuer in mir. Das fühlt sich gut an!“

Nach drei Saisonsiegen – darunter einer auf der Heimbahn in Igls – und zwei dritten Plätzen strebt die Olympia-Vierte von Pyeongchang in der Schweiz ihr nächstes Spitzenresultat an. Nach dem Rennen am Freitag geht es gleich heim nach Tirol und am Samstag bereits weiter zum nächsten Weltcup in Königssee (GER).

In St. Moritz stehen weiters am Samstag und Sonntag die Bob-Weltcups bei den Herren (Maier, Treichl) sowie bei den Damen (Beierl) auf dem Programm.

Beim Europacup in Igls ohne heimische Beteiligung holten der Deutsche Philipp Zielasko (Viererbob) und die Kanadierin Melissa Lotholz (Monobob) den Sieg. (ben)


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