Wieder mehr Geburten im Außerfern

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Reutte – Für die Ehe ist es nie zu spät. Dies beweist ein Blick in die Statistik des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Reutte. 90 Paare wagten 2020 den Schritt in die gemeinsame Zukunft. 2019 wurden 107 Trauungen vorgenommen.

88 Ehen wurden vor einem Standesbeamten geschlossen, zwei eingetragene Partnerschaften begründet. Der älteste Partner war 79 Jahre, der jüngste 21. Auch ein Altersunterschied von 31 Jahren hinderte ein Paar nicht daran, sich das Jawort zu geben.

Aber nicht nur Eheschließungen sorgten für Freudentränen bei den Außerfernern. Im Vorjahr wurden im Bezirk wieder mehr Babys geboren. Waren es 2019 noch 287 Geburten, so stieg die Zahl im Vorjahr wieder auf 299 – davon 152 Buben und 147 Mädchen. Wird die Statistik um jene 24 Neugeborenen ergänzt, die im Ausland das Licht der Welt erblickten und im zentralen Personenstandsregister noch zu erfassen waren, so wurden insgesamt 323 Geburten gezählt. Dreimal durften sich die Eltern über Zwillinge freuen.

Wer sein Mädchen Lara oder Marie taufte, der lag voll im Trend. Diese beiden Namen wurden im Vorjahr mit je vier Nennungen am öftesten vergeben. Dahinter rangierten Emily, Sophia, Nora, Lina und Elena mit je drei Nennungen. Bei den Buben hatte Elias (6) die Nase vorn. Im Ranking der beliebtesten Vornamen folgen Leon (5) sowie Lukas, Jonas, Leo und Aaron mit je vier Nennungen.

Im Buch des Lebens finden sich jedoch nicht nur schöne Momente. Im Vorjahr mussten Angehörige und Freunde von 184 Außerfernern – 78 Männern und 106 Frauen – für immer Abschied nehmen. Der älteste Mann wurde 98 Jahre alt, die älteste Frau verstarb mit 100 Jahren. 88 Personen sind im Bezirkskrankenhaus verstorben, 14 im Seniorenzentrum, 32 im Bezirkspflegeheim, 45 in ihrer Wohnung und 5 Personen kamen an anderen Orten ums Leben. (fasi)


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