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Kaisergebirge soll zum Naturpark werden: Startschuss für Anwärterschaft

Naturschutz, Erholung, Regionalentwicklung, Bildung und Forschung sollen die gemeinsame „Identität“ rund um den Gebirgszug prägen. Nun fällt der Startschuss.

Das Kaisergebirge (hier der Blick vom Kaisertal auf den Wilden Kaiser) könnte noch heuer zum Naturpark werden.
© Hrdina

Von Jasmine Hrdina

Kufstein – Majestätisch, markant, eindrucksvoll. Mit diesen Wörtern wird das Kaisergebirge gerne beschrieben. Schon bald könnte sich dieser Teil der nördlichen Kalkalpen zusätzlich mit einem besonderen Prädikat schmücken, nämlich jenem eines Naturparks. Der Startschuss für die Anwärterschaft soll in den kommenden Wochen fallen – langfristig könnte das Projekt das Leben rund um den Gebirgszug nachhaltig prägen, verschreibt man sich damit doch Naturschutz, nachhaltiger Regionalentwicklung, Erholung, Bildung und Forschung. „Ein Naturpark lebt von den Leuten vor Ort, die an der gemeinsamen Idee mitwirken und sie als Teil ihrer Identität sehen“, fasst Franz Handler, Geschäftsführer des Verbands der Naturparke Österreichs die Grundphilosophie zusammen. Schön sein allein reicht nicht. Im Zentrum steht das Miteinander von Mensch und Natur, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten – verschiedene Interessenvertreter – von Umweltschutzorganisationen, Wirtschaft und Tourismus bis zu Gemeinden – arbeiten gemeinsam an einer Naturschutzstrategie.


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