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Wintervögel in Tirol: Die Besuche werden immer seltener

Ist das Vogelsterben in den heimischen Gärten angekommen? Viele Menschen vermissen in diesem Winter die gefiederten Besucher bei den Futterhäuschen. Tatsächlich wurden bei der Wintervogelzählung weniger Meldungen gemacht, das liegt aber auch am Wetter.

Im Vorjahr wurde die Haubenmeise bei der Winterzählung noch in jedem vierten Garten gesehen, heuer nur noch in jedem sechsten.
© Reinhard Hölzl

Von Matthias Christler

So eine Zukunft mag man sich gar nicht vorstellen: Die nächste Generation kennt manche Vogelarten wie das Braunkehlchen nur noch von Fotos aus dem Internet, und wenn von Gezwitscher die Rede ist, denkt sie zuerst an eine Kurznachricht bei Twitter. Wie sehr den Menschen die Vögel fehlen, wenn man sie nicht mehr umherflattern sieht, zeigt die Resonanz, die kürzlich ein TT-Leserbrief ausgelöst hat. Darin schildern zwei Innsbrucker, wie im vergangenen Sommer tote Grünfinken auf ihrer Terrasse lagen und dass in diesem Winter kein einziger Vogel bei ihrem Futterhäuschen zu sehen ist.


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