Zerstörter Barocksaal im Hotel Europa bleibt Aufreger

Rund um den vernichteten Barocksaal gibt es nun auch Kritik am Bundesdenkmalamt.
© Gerechtes Innsbruck

Innsbruck – Rund um die Zerstörung des Barocksaals im ehemaligen Hotel Europa in Innsbruck (die TT berichtete) gehen weiter die Wogen hoch. GR Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck), der die Causa publik gemacht hat, kündigt eine schriftliche Anfrage an BM Georg Willi (Grüne) in dessen Funktion als oberste Baubehörde der Stadt an, nimmt aber vor allem auch das Bundesdenkmalamt in die Pflicht:

Landeskonservator Walter Hauser müsse „erklären, warum sich das Denkmalamt, von wem auch immer, mehrmals abweisen ließ, und welche Schritte er tatsächlich setzte, um einen dementsprechenden Prüfungstermin wahrnehmen zu können“. Außerdem stelle sich die Frage, warum Hauser nicht zumindest BM Willi oder Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP) über die „mutwillige Zerstörung des historischen Barocksaales“ informiert habe, unmittelbar nachdem er davon erfahren habe, kritisiert Depaoli. (TT)

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