Piste am Innsbrucker Flughafen wird um 16,8 Mio. Euro saniert

Die 70 Jahre alte Start- und Landebahn des Flughafen Innsbruck ist in einem schlechten Zustand.
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Innsbruck – Der Unterbau der Start- und Landebahn am Flughafen Innsbruck stammt noch aus den 1950er- und 60er-Jahren und wurde bisher alle 10 bis 15 Jahre durch das Auftragen dünner Asphaltschichten saniert. Mittlerweile befinden sich diese Schichten aber in einem schlechten Zustand und müssen grundlegend überholt werden, gibt der Flughafen Innsbruck in einer Aussendung bekannt. Die ersten Arbeiten dafür beginnen bereits in den Monaten März und April mit kleineren Grabungsarbeiten neben der Piste. Von 20. September 2021 bis 18. Oktober 2021 finden die Hauptarbeiten an Start- und Landebahn sowie an Teilen der Rollwege statt. In dieser Zeit wird die Piste gesperrt sein.

„Wir werden rund 14 Zentimeter des momentanen Pistenaufbaus abtragen und 12 Zentimeter neu auftragen. Wir sprechen von einer Fläche von ca. 140.000 m², die neu asphaltiert werden muss. Das entspricht in etwa der Größe von 19 Fußballfeldern“, erklärt der technische Leiter am Flughafen Innsbruck, Alexander Strasshofer. Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf ca. 16,8 Millionen Euro, mit der Durchführung der reinen Bau- und Umrüstungsarbeiten wurde als Generalunternehmer die Firma Strabag beauftragt.

„Die Generalsanierung der Piste ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme, aber natürlich auch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta über das bisher größte Bauprojekt des Flughafens. (TT)


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