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Reinhold Bilgeri: „Wir sind keine Insel der Seligen“

Reinhold Bilgeri hat ein neues Buch geschrieben. In „Die Liebe im leisen Land“ geht es um eine Ehe in Gefahr – und um eine von „alternativen Fakten“ bedrohte Demokratie. Die TT hat mit ihm darüber gesprochen.

Reinhold Bilgeris Roman "Die Liebe im leisen Land" kommt am Mittwoch in den heimischen Buchhandel.
© APA

Innsbruck — Im Vorjahr ist Reinhold Bilgeri 70 geworden. Die große Geburtstagstour des Vorarlberger „Rockprofessors" fiel pandemiebedingt aus. Auch die Arbeit an einem großen Romanprojekt hat Bilgeri 2020 unterbrochen, weil er davon erzählen wollte, was gerade in der Welt passiert — „Die Liebe im leisen Land" erscheint am 20. Jänner.

Ihr neues Buch spielt im New Yorker Corona-Lockdown. Was hat Sie an diesem Setting interessiert?

Reinhold Bilgeri: Meine Tochter Laura lebt in New York. Das, was sie erzählte, die Bilder, die sie uns zeigte, waren gespenstisch. Dazu kam meine Wut. Nicht auf Corona, sondern über das, was in den vergangenen Jahren in Amerika passiert ist. Die USA sind unsere Vorzeigedemokratie. So jedenfalls sehen sie sich selbst. Und jeder, der halbwegs bei Verstand ist, hat mitgekriegt, worauf das Land zusteuert.

„Die Liebe im leisen Land" erscheint am Tag der Amtseinführung von Joe Biden. Ein Hoffnungsschimmer?


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