Unterricht in den Semesterferien: Stoff freiwillig vertiefen

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will für die Sechs- bis 14-Jährigen die Semesterferien nutzen, um zumindest einen Teil des Versäumten wieder aufzuholen.

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Wien – Schülerinnen und Schüler haben wegen des Lockdowns bereits viele Lernwochen verloren. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will nun für die Sechs- bis 14-Jährigen die Semesterferien nutzen, um zumindest einen Teil des Versäumten wieder aufzuholen. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig. Auch bei den nötigen Pädagoginnen und Pädagogen setzt das Ministerium auf Freiwilligkeit. Sie dürfen aber eine Abgeltung in Form von Mehrdienstleistungen erwarten.

In der Bundeshauptstadt – Wien startet gemeinsam mit Niederösterreich und dem Burgenland Anfang Februar in die Ferien – lässt Bildungsdirektor Heinrich Himmer bereits den Bedarf und die Bereitschaft der Pädagogen erheben. Geplant ist Ergänzungsunterricht in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen. Kinder, die Förderung brauchen, sollen von den Pädagogen direkt ­angesprochen und eingeladen werden.

Faßmann hat ein ähnliches Modell bereits im Sommer unter dem Motto „Summer Schools“ ausprobiert. (sabl)


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