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Wallfahrtskirche am Locherboden benötigt generalsaniertes Dach

Das Kirchlein zu Maria Locherboden oberhalb von Mötz soll erhalten werden. Nach 125 Jahren werden heuer Gebälk und Steindach restauriert.

Das Dach des Kirchenschiffs von Maria Locherboden weist Beschädigungen auf. Nach 125 Jahren muss die Diözese Innsbruck dieses Kulturgut im neugotischen Stil fachgerecht sanieren.
© Ploder

Von Thomas Parth

Mötz – Die Wallfahrtskirche Maria Locherboden ist seit über 100 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus dem In- und Ausland. Von der Inntalautobahn weithin gut zu sehen, thront das Kirchlein hoch über dem Inn. „So weit ist die Kirche gut in Schuss, wofür sich unser ehemaliger Pfarrer, Zisterzienser-Pater Johannes Messner, sehr eingesetzt hat“, bestätigt Andreas Venier vom Pfarrkirchenrat Mötz: „Allerdings hat ein Drohnenüberflug im letzten Jahr Schäden sichtbar gemacht, die sich bei näherer Nachschau als groß herausgestellt haben.“ So seien nicht nur einige der Schieferplatten, mit denen das Dach eingedeckt ist, beschädigt. Auch seien Querlatten bereits angefault, was die Tragfähigkeit stark beeinträchtigt.


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