Mehr Schaden als Fortschritt: Kritik der ÖH an neuem Uni-Gesetz

Die ÖH in Innsbruck ist mit zahlreichen Punkten der Gesetzesnovelle nicht einverstanden.
© Murauer

Innsbruck – Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) Innsbruck zeigt sich mit der derzeit in Begutachtung befindlichen Novelle des Universitätsgesetzes nicht zufrieden. Diese richte mehr Schaden an, als sie Innovation und Fortschritt bringe, heißt es in einer Aussendung der ÖH. Besonders an der bereits im Vorfeld der Begutachtungsfrist diskutierten Mindeststudienleistung von 24 ECTS (Leistungspunkten) in den ersten vier Semestern übt die ÖH Innsbruck Kritik.

„Dieser neue Vorschlag verfehlt empfindlich die Bedürfnisse von uns Studierenden und sorgt für enorme Nachteile für eine Reihe von Studierendengruppen. Vor allem Studierende mit Mehrfachstudien, arbeitstätige und ehrenamtlich tätige Studierende, aber auch Studierende mit psychischen Problemen, Lernschwächen oder Beeinträchtigungen sind dadurch betroffen“, sagt der ÖH-Vorsitzende Johann Katzlinger.

Weiters kritisieren die Studierendenvertreter die geplante Reduzierung der Prüfungstermine von drei auf zwei pro Semester, das fehlende Mitspracherecht der Studierenden im Senat bei der ersten Wiederbestellung des Rektors sowie die Alters­obergrenze für den Rektor von 70 Jahren. Gelobt wird, dass die ECTS-Punkte künftig besser an den Arbeitsaufwand angepasst werden sollen sowie das klare Bekenntnis zur Digitalisierung. (TT)

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