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Im Zeichen der Menschlichkeit: Van der Bellen sprach zu Botschaftern

Van der Bellen rief vor dem Diplomatischen Corps zu Dialog und Zusammenarbeit auf.

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Staatsoberhaupt Van der Bellen begrüßte den Apostolischen Nuntius, Erzbischof López Quintana, in der Hofburg.
© APA/Präsidentschaftskanzlei

Wien – Die traditionelle Ansprache vor den Botschaftern fand im Zeichen der Pandemie virtuell statt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen rief dabei am Dienstag zu mehr Dialog, Zusammenarbeit und Menschlichkeit auf. Er erinnerte an das Krisenjahr 2020. Die Hoffnung, die Van der Bellen formulierte: ein Mehr an internationaler Zusammenarbeit. Denn die Isolation führe in eine Sackgasse.

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Nach anfänglichen nationalen Alleingängen habe auch die EU „erfolgreich zusammengehalten“ und Bemerkenswertes geleistet, so Van der Bellen unter Verweis auf das 750 Mrd. Euro schwere Wiederaufbauprogramm.

Mehr, viel mehr geschehen müsse aber im Bereich der Klima- und Flüchtlingspolitik. Bilder von „im Winter schutzlos ausgesetzten Menschen“ auf der griechischen Insel Lesbos oder in Bosnien-Herzegowina würden ihn „zutiefst beschämen“. „So etwas darf es in Europa nicht geben“, plädierte Van der Bellen für mehr Menschlichkeit.

Auch der Apostolische Nuntius, Erzbischof Pedro López Quintana, der als Doyen des akkreditierten Diplomatischen Corps Grußworte an den Bundespräsidenten richtete, sprach von der Notwendigkeit eines „aufrichtigen und respektvollen Dialogs“. Man müssen die Spaltung überwinden: „Impfstoffe für alle, insbesondere für die Schwächsten und Bedürftigsten in allen Regionen des Planeten“, forderte der Vertreter des Papstes. (TT)

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