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Zwischen Reflexion und Resignation: Jugendliche in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie zwingt zu massiven Einschränkungen der sozialen Kontakte. Das trifft jeden – vor allem aber auch Jugendliche. Was das für diese Gruppe bedeutet, erklären zwei Expertinnen im TT-Gespräch.

Normalerweise tummeln sich in den so genannten Ballkäfigen in Wien viele Jugendliche. Seit Monaten müssen die jungen Menschen auf die Zusammenkünfte verzichten.
© GEORG HOCHMUTH

Von Serdar Sahin

Wien – Die Corona-Pandemie hat alle Bevölkerungsschichten getroffen. Im Fokus stehen derzeit vor allem und zu Recht ältere, verletzliche Menschen. Für sie ist das Virus lebensbedrohlich. Für eine andere Gruppe mag das nicht in diesem Ausmaß gelten, doch auch sie leiden unter harten, aber notwendigen Maßnahmen: Jugendliche.

Befragungen hätten gezeigt, dass den Jugendlichen am meisten fehlt, ihre Freunde sehen und sich frei bewegen zu können, sagt Caroline Culen, Psychologin und Geschäftsführerin der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Die Unabhängigkeit vom Elternhaus werde als große Einschränkung wahrgenommen, konstatiert sie im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung.

Entwicklung in sozialen Netzwerken


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