Impfstoff-Kühlung in Tirol: Liebherr kühlt bis zu -86 Grad

Um die empfindlichen Impfstoffe, Medikamente und Forschungsmaterialien sicher zu lagern, bedürfe es höchst leistungsfähiger Kühl- und Gefriergeräte. Die Firma Liebherr ist mit drei Standorten in Tirol stark vertreten.

Ultratiefkühlschränke von Liebherr erlauben eine Tiefkühlung im Temperaturbereic­h von minus 40 bis zu minus 86 Grad.
© Liebherr

Biberach, Lienz – Die Welt setzt im Kampf gegen die Corona-Pandemie alle Hoffnungen auf die bereits zugelassenen und noch in der Pipeline befindlichen Impfstoffe. Um die empfindlichen Impfstoffe, Medikamente und Forschungsmaterialien sicher zu lagern, bedürfe es höchst leistungsfähiger Kühl- und Gefriergeräte, teilt der Liebherr-Konzern mit. Liebherr ist mit drei Standorten auch in Tirol stark vertreten, neben dem Raupenwerk in Telfs und dem Interalpen Hotel in Buchen mit dem Kühl- und Gefriergerätewerk in Lienz (mit über 1300 der mehr als 2200 Beschäftigten in Tirol). Weitere Kühlgeräte-Standorte hat Liebherr in Ochsenhausen (Deutschland), Marica (Bulgarien), Kluang (Malaysia) und Aurangabad (Indien).

Im Sortiment habe man etwa Medikamentenkühlgeräte. Diese Geräte würden in Apotheken, Arztpraxen und Krankenhäusern zur sicheren Lagerung von kühlpflichtigen und temperaturempfindlichen Medikamenten bei Temperaturen zwischen plus 2 und 8 Grad eingesetzt. Für Labore biete man seit zwölf Jahren spezielle Laborkühlgeräte, in denen hochempfindliche oder sogar brennbare Stoffe sicher lagern können.

Besonders gefragt in der Corona-Zeit: Die neuen Ultra­tiefkühlschränke von Liebherr seien speziell für extreme Lager-Temperaturen von -40 bis -86 Grad Celsius ausgelegt. Sie kämen insbesondere für die Kurzzeit- und Langzeitlagerung bei Tiefsttemperaturen für empfindliche Proben wie DNA, Viren oder Proteine und Impfstoffe zum Einsatz. Um die Tiefsttemperaturen zu erreichen, setzte man auf eine so genannte Kaskadenkühlung mit zwei Kältekreisläufen und den umweltfreundlichen Kohlenwasserstoff-Kältemitteln. (TT)

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