ÖHB-Team will die offene Rechnung gegen Chile begleichen

ÖHB-Teamchef Pajovic will den nächsten Sieg.
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Kairo – Mit dem ersten Sieg bei der WM haben Österreichs Handball-Männer ihre „Pflichtaufgabe“ gegen Marokko erledigt und nach dem verpassten Hauptrundeneinzug für einen Stimmungsaufheller gesorgt. Der war wohl auch nötig, schließlich wartet heute (18 Uhr, live ORF Sport+) mit Chile im zweiten zugleich auch das knackigste Duell des President’s Cup um die Plätze 25 bis 32. „Es erwartet uns ein schweres Spiel“, prophezeite Teamchef Ales Pajovic.

Mit Chile hat Österreich seit der WM 2019 noch eine Rechnung offen. Die klare 24:32-Niederlage im zweiten Spiel der Vorrunde ließ damals die Stimmung in den Keller rauschen, es folgte das frühe Aus, das letztlich in der Trennung von Teamchef Patrekur Johannesson gipfelte.

Gegen Chile, das am Mittwoch Südkorea 44:33 abfertigte, wird wohl mehr nötig sein als gegen die Nordafrikaner. Pajovic und Co. sind vor Chiles Stärken gewarnt: „Sie spielen einen viel europäischeren Handball. Es kommt viel über die Brüder Feuchtmann.“

Für die deutschen Handballer ist das WM-Viertelfinale in weite Ferne gerückt: Gestern setzte es eine 28:32 (13:16)-Niederlage gegen Europameister Spanien. Die Truppe von Bundestrainer Alfred Gislason muss nun nicht nur gegen Brasilien und Polen gewinnen, sondern zugleich auf Ausrutscher des Spitzenduos Ungarn und Spanien hoffen. (APA, suki)

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