Plus

Massive Kosten für Traglufthallen: Selbst Schenkung kostete das Land 250.000 Euro

Der Ankauf von fünf Traglufthallen zur Flüchtlingsunterbringung war für das Land ein Millionendesaster. Das Verschenken an humanitäre Stiftungen kostete auch einiges.

  • Artikel
  • Diskussion (6)
Die seinerzeit angekauften Traglufthallen beschäftigen weiter die Politik. Denn die Kosten dafür waren massiv.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Von den um 6,65 Millionen Euro angekauften Traglufthallen wurde nur die später in Hall eingestürzte von Februar 2016 bis September 2016 genutzt. In Innsbruck hat sie die Flüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste (TSD) zwar errichtet, aber die Halle ging nie in Betrieb. Weil die Umsetzung der Bau- und Sicherheitsauflagen zu teuer gekommen wäre. Obwohl nicht verwendet, kamen die Hallen das Land teuer. In Hall muss nach dem Einsturz im Jänner 2019 nach wie vor Grundstücksmiete von rund 3000 Euro gezahlt werden, weil das Areal noch nicht rekultiviert wurde.


Kommentieren


Schlagworte