Tiroler Hinterseer nach Korea-Wechsel: „Freue mich auf ein neues Abenteuer“

Der Kitzbüheler Lukas Hinterseer will nach seinem Abgang beim HSV schon bei der Klub-WM in Katar für Ulsan Hyundai stürmen.

Nach dem eineinhalbjährigen Gastspiel beim Hamburger Sportverein wechselt Lukas Hinterseer nach Südkorea zum Ulsan Hyundai FC.
© imago images/Claus Bergmann

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Medizin-Check absolviert, neuen Vertrag unterzeichnet, die Zelte in Hamburg bereits abgebrochen – für Lukas Hinterseer ist das Karriere-Kapitel HSV schon Vergangenheit. „Auch wenn die letzten Monate nicht berauschend waren, blicke ich doch zufrieden auf die eineinhalb Jahre zurück. Immerhin erlebte ich Heimspiele vor 50.000 Zuschauern auf dem Feld mit und außerdem wurde mein Sohn in Hamburg geboren“, hat der ehemalige Wacker-Kapitän die bitteren Wochen auf der HSV-Ersatzbank abgehakt und blickt der Zukunft bei Ulsan Hyundai erwartungsfroh entgegen. „Ich freue mich schon auf das neue Abenteuer“, hofft der 29-Jährige, dass er so bald wie möglich zu seiner neuen Mannschaft stoßen kann.

Was seinen Grund hat. „Bei der Klub-WM in Katar will ich unbedingt dabei sein“, hofft Hinterseer, dass sich Anmeldung, Visum und Quarantäne-Vorschriften nicht als zu große Hürde erweisen. Der neue Arbeitgeber des ehemaligen Wacker-Kapitäns ist regierender asiatischen Champions-League-Sieger und als solcher bei der Klub-WM von 4. bis 11. Februar in Katar vertreten. Die Südkoreaner treffen zum Auftakt im Duell um einen Semifinal-Platz auf Tigres UANL aus Mexiko. Für Ulsan spielte von 2017 bis 2018 mit Richard Windbichler bereits ein Österreicher.

Während sich der HSV mit dem 4:2-Sieg gestern in Braunschweig weiter voll auf Aufstiegskurs befindet, stellt sich Hinterseer, der für die Hanseaten in 39 Spielen 13 Tore erzielte, auf zwei spannende Jahre in Südkorea ein. Im März folgen dann Gattin Vicky und Sohn Carlo nach in die sükoreanische Küstenstadt am Japanischen Meer.


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