Super-G heute auf der Streif: Der Montag ist Österreich-Tag

Gute Chancen stehen am Montag auf einen österreichischen Sieg im Super-G auf der Streif – wenn man auf Statistiken vertraut. Alle sechs Montagsrennen in Kitzbühel wurden bis dato von Österreichern gewonnen.

Hermann Maier feierte am 27. Jänner 2003 den ersten Weltcupsieg nach seinem Motorradunglück. Es war ein Montag.
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Kitzbühel – Was Mauro Cavieze­l (SUI), Aleksander Aamodt Kilde (NOR) und Ryan Cochran-Siegle (USA) verbindet? Sie gewannen die bisherigen drei Saison-Super-G in Val d’Isere, Gröden und Bormio und müssen allesamt verletzungsbedingt auf das vierte Rennen heute (10.45 Uhr/Live-Ticker auf TT.com) in Kitzbühel verzichten. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gut­e: Die Chancen stehen blendend, dass es heute einen österreichischen Sieger gibt. Zumindest, wenn man ein Faible für Statistiken hat. Denn bislang gab es sechs Montags-Rennen in Kitzbühel – und allesamt endeten sie mit rot-weiß-roten Jubelchören.

  • 1951 gewann Lokalmatador Christian Pravda die auf Montag verschobene Abfahrt.
  • 1995 wurde der erste Super-G der HKR-Geschichte Beute von Günther Mader.
  • 1998 schlug für Thomas Sykora an einem Montag die siegreiche Torlaufstunde.

Dann kam der 27. Jänner 2003. Es schneite dicke Flocken und dem Mann mit der Startnummer 22 liefen Freudentränen über die Wangen. Der Triumph von Hermann Maier (vor Christoph Gruber und Stephan Eberharter) war der erste nach seinem so folgenschweren Motorradunglück am 24. August 2001. Und weil’s so schön war, ließ der Herminator 2005 noch einen weiteren Super-G-Sieg folgen.

Österreichs größte Trümpfe heißen heute Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr. Mayer war auf der Streifalm bereits fünfmal auf dem Podest (Sieg 2017). Und Kriechmayr, im Super-G-Weltcup als Dritter bestplatzierter Österreicher, hat nach seinen durchwachsenen Abfahrtsauftritten etwas gutzumachen. (m. i.)


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