Erfolgreicher Impfauftakt beim Rettungsdienst Tirol

Die Impfbereitschaft von Mitarbeitern der Screeningstraßen, mobilen Screeningteams sowie der Notarztteams ist hoch, betont das Rote Kreuz.

Am Samstag wurden rund 250 Rettungsdienst-Mitarbeiter geimpft, heute folgen weitere 50.
© zeitungsfoto.at

Innsbruck – Über einen „gelungenen Impfauftakt“ freut man sich beim Rettungsdienst Tirol. Am Wochenende startete man dort nämlich mit den Covid-19-Schutzimpfungen: Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben von dem Angebot Gebrauch gemacht und wurden am Samstag geimpft. Die Impfbereitschaft beim rettungsdienstlichen Personal sei sehr hoch, die Vorbehalte gering, heißt es seitens des Rettungsdienstes.

📽️ Video | Impfstart im Rettungsdienst

Impfdosen schon fast aufgebraucht

„Die 300 Impfdosen, die uns das Land Tirol für die ersten Impfungen zur Verfügung gestellt hat, sind fast aufgebraucht“, berichtet Thomas Fluckinger, Chefarzt des Roten Kreuzes in Tirol. 252 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte das Ärzteteam am Samstag impfen, rund 50 weitere Personen folgen am Montag. „Damit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft, die in den Screeningstraßen, in den mobilen Screeningteams sowie bei den Antigen-Testungen Dienst verrichten“, erklärt Fluckinger. Außerdem haben bereits die ersten Notärzte und Notfallsanitäter ihre Spritze bekommen. Sie folgen auf der Prioritätenliste an zweiter Stelle.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir am Samstag geimpft haben, zeigen sich durchwegs dankbar, dass sie die Impfung erhalten haben“, sagt Thomas Fluckinger. „Man merkt“, so der Chefarzt, „dass sie schon dringend auf die Impfung gewartet haben.“ Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer zeige sich sehr gut verträglich, während des Impfens seien kaum Schmerzen zu spüren. „Wir gehen dennoch auf Nummer sicher“, so Fluckinger. „Die Frischgeimpften sind noch eine halbe Stunde im Wartebereich geblieben, bevor wir sie entlassen haben. Zwischenfälle gab es keine.“

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„Keine Alternative zur Impfung"

Für Sanitäter Andreas Kreidl aus Mayrhofen, einen der am Samstag Geimpften, stand nie außer Zweifel, dass er sich impfen lassen würde, und das, obwohl die Impfung auch für das rettungsdienstliche Personal auf freiwilliger Basis erfolgt. „Ich bin froh, dass wir jetzt so schnell geimpft werden konnten. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie sich impfen lässt. Empfehlen würde ich die Impfung aber jedem.“ Kreidl ist davon überzeugt, „dass die Impfung zusätzlichen Schutz bietet, insbesondere dann, wenn man nahezu täglich im Rettungsdienst tätig ist“.

Rotkreuz-Chefarzt Fluckinger freut sich, dass die Impfmoral bei den Sanitätern so hoch ist. „Es gibt keine Alternative zur Impfung“, erklärt er. „Insbesondere hinsichtlich der Virusmutationen ist es aus meiner Sicht unumgänglich, dass sich unsere Mitarbeiter impfen lassen. Anders bekommen wir die Pandemie nicht in den Griff.“ (TT)


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