Junge Neos kritisieren Prüfungssituation an der Universität Innsbruck

Die Jungen NEOS (Junos) sprechen von „Chaos“ an der Innsbrucker Universität und fordern Sicherheit und Klarheit.

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Universität Innsbruck.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Obwohl ab heute Präsenzprüfungen an der Innsbrucker Uni eigentlich nur noch in äußersten Ausnahmefällen stattfinden sollten, berichten Studierende von geplanten Präsenzprüfungen in den verschiedensten Studiengängen. Das zumindest behaupten die Jungen NEOS, Junos, in einer Aussendung. „Inmitten eines Lockdowns ohne triftigen Grund auf Präsenzprüfungen zu beharren, ist schlicht unverantwortlich. Viele Studierende wollen oder können nicht das Risiko eingehen, stundenlang neben anderen Studierenden eine Präsenzprüfung zu schreiben“, sagt so Junos-ÖH-Mandatar Lukas Schobesberger.

In den vergangenen Tagen hätten sich viele Studierende hilfesuchend an die Junos gewandt. „Die Studierenden sind das Hin und Her müde. Wir brauchen endlich Sicherheit und Klarheit, wann wir wie welche Prüfung schrei­ben. Es kann nicht sein, dass viele von uns Tage vor eine Prüfung nicht wissen, in welchem Format diese stattfinden wird. Die Prüfungssituation an der Uni Innsbruck ist ein einziges Chaos“, so Schobesberger. Die Junos appellieren an den Lehrkörper, von Präsenzprüfungen bestmöglich abzusehen und endlich für eine klare und einheitliche Linie bei Online-Prüfungen zu sorgen. „Wie kann es sein, dass es nach beinahe einem Jahr im Distance-Learning immer noch keine merkliche Verbesserung bei Prüfungen gibt?“, fragt sich Schobesberger abschließend. (TT)


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