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Oberhofer: „Mitregieren oder Opposition: Die Tiroler NEOS können beides“

Landessprecher Dominik Oberhofer will die Pinken wieder in die Landtagswahl führen. Von Tiroler Durchsetzungskraft in Wien spürt er politisch wenig.

Oberhofer geht davon aus, dass die Landtagswahlen in Tirol vorverlegt werden. Auch in Innsbruck wird aus seiner Sicht wohl bald gewählt.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Im Land Salzburg regieren die NEOS schon seit Jahren mit, in Wien erst seit der Gemeinderatswahl im Oktober 2019. In Tirol stellen NEOS mit Markus Moser in Mils bei Imst einen Bürgermeister. Bei den Gemeinderatswahlen Anfang 2022 wollen die Tiroler NEOS jedoch die Basis für eine notwendige Breite im Land legen. „Das wäre nicht nur in den Gemeinden wichtig, damit in den Kommunen wieder frischer Wind weht, sondern darüber hinaus für die darauffolgende Landtagswahl“, sagt Landessprecher und Klubobmann Dominik Oberhofer. Der Stubaier geht davon aus, dass die Landtagswahl auf Herbst 2022 vorverlegt wird. „Und wohl auch die Innsbrucker Bürgermeister- und Gemeinderatswahl.“ Sollten die Umfragedaten für die ÖVP in Land und Stadt gut sein, „wird sie nicht zögern, die Wahlen vorzuziehen“. Angesichts des Politchaos wäre das zumindest in der Landeshauptstadt Innsbruck keine Überraschung.


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