Rund 8.500 Neuinfektionen und 420 Covid-Tote in Italien

Während Italien ankündigt hat, wegen Engpässen bei der Lieferung von Impfstoff seine Impfkampagne zu bremsen, ist die Zahl der täglichen Todesopfer und Neuinfektionen im Land wieder gestiegen. So wurden am Montag 420 Personen gemeldet, die zuletzt in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Am Vortag waren es laut Behördenangaben 299 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien am Montag auf 85.881.

Die registrierten Neuinfektionen sanken im Vergleichszeitraum von 10.885 auf 8.561. Dabei wurden 143.116 Tests durchgeführt, teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit. Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg binnen 24 Stunden von 21.309 auf 21.424 Personen. Auf den Intensivstationen wurden 2.421 Personen behandelt, das sind 21 mehr als am Vortag. Seit dem Impfstart am 27. Dezember wurden in Italien mehr als 1,38 Millionen Personen geimpft. Damit ist Italien weiter das EU-Land mit der höchsten Zahl an Geimpften.

Wegen Engpässen bei den Lieferungen der Corona-Impfdosen wird Italien aber erst Anfang März die Impfung von Senioren im Alter von über 80 Jahren beginnen können, teilte Vize-Gesundheitsminister Pier Paolo Sileri am Montag mit. Italien will der zweiten Impfung jener Personen Priorität geben, denen bereits eine erste Dosis injiziert wurde. Vorrang hat bei der Impfkampagne in Italien das Gesundheitspersonal sowie Bewohner von Seniorenheimen.

Auch Italien ist jetzt mit der neuen Variante des neuartigen Coronavirus konfrontiert, die bei mehreren aus Brasilien eingereisten Menschen festgestellt wurde. Die Mutation wurde erstmals bei einem Patienten des Krankenhauses der lombardischen Stadt Varese festgestellt. Er wurde bei der Rückkehr aus Brasilien auf dem Mailänder Flughafen Malpensa positiv auf das Coronavirus getestet. Der Patient sei in guter Verfassung, er sei vorsorglich zu Kontrollen ins Spital eingeliefert worden, teilten die Gesundheitsbehörden in Varese am Montag mit.


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