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Leitartikel zu Maßnahmen gegen Corona-Mutation: Zum Erfolg verpflichtet

Ganz Europa beobachtet mit Argusaugen, ob es Tirol gelingt, die weitere Ausbreitung der Südafrika-Mutation des Coronavirus zu verhindern. Das erhöht den Druck auf die Landesregierung: Scheitern ist nicht gestattet.

Zenhäusern Mario

Von Zenhäusern Mario

Die Situation ist geradezu absurd. Tirol ist zwar auch nach einem Jahr weit davon entfernt, die Corona-Krise im Griff zu haben. Aber immerhin weist das Land bei der so genannten Sieben-Tage-Inzidenz, also der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche, seit Tagen die mit Abstand besten Werte aller österreichischen Bundesländer auf, nähert sich langsam, aber sicher dem vielfach als Ziel genannten Wert von 50. Das zählt aber nicht, solange die südafrikanische Mutation des Coronavirus im Unterland grassiert. Im Gegenteil: Tirol steht aktuell isolierter da denn je. Und wird es bleiben, wenn es nicht rasch gelingt, die weitere Verbreitung der Mutation zu verhindern.


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